Lago Viverone – SUP auf dem unbekannten oberitalienischen See

Im Westen Norditaliens, anschließend an die bekannten oberitalienischen Seen, zwischen Novara und Turin liegt in den sanften Hügeln der Voralpen der Lago di Viverone. Noch nie davon gehört? Keine Sorge, wir auch nicht.

Lago di Viverone auf dem See
Jutta beim Paddeln auf dem Lago di Viverone

Der See liegt quasi auf unserem Weg von München in die Provence und wir wollen hier sowieso über Nacht den Paddelbus abstellen. Direkt am See gibt es mehrere Camping Plätze, einen Stellplatz und einen großen kostenlosen Parkplatz. Der Parkplatz befindet sich im Ortsteil Masseria. Dort gibt es auch eine Slipanlage, an der man unproblematisch einsteigen kann (N45.402375, E8.047735).

SUP & Campingstopp

Einstieg am Lago di Viverone
Slipanlage Masseria

Wir beginnen unsere Tour dort. Haubentaucher vollführen auf dem See ihren Hochzeitstanz, es sind nur wenige Motorboote auf dem Wasser, vor Viverone findet eine kleine Segel-Regatta statt. Wir starten im Uhrzeigersinn und paddeln entlang der gelben Bojen nach Norden. Die gelben Bojen begrenzen den Bereich zum Ufer hin, wo Motorboote fahren dürfen – zumindest theoretisch. Am Nordufer des Lago Viverone ist ein ausgedehntes Naturschutzgebiet. Hier gibt es auch Türme zur Vogelbeobachtung. Für uns Paddler bedeutet es, weg vom Ufer bleiben, da im April die Vogelbrutsaison ist. Unter uns schwimmen behäbig dicke Karpfen vorbei. Am Nordostufer – beim Ort Viverone – ist dann deutlich mehr los. Mehr Boote und streckenweise eine Uferpromenade, von wo aus wir ungläubig bestaunt werden.

 

Viel los in Viverone

Lago di Viverone - Einstieg
Uferpromenade

An der Uferpromenade von Viverone ist an diesem Sonntag einiges los: da sind zum einem die Enduro-Tage, dementsprechend halt das Geknatter die Motorräder über die Bucht. Und die Jungs und Mädels vom „Croce Rosso“ haben heute ihre große Schulung zum Thema Wasserrettung. Dies heißt: viele Boote, noch mehr Neoprenträger und immerhin ein Rescue-SUP sind im Einsatz. Für uns gibt es also viel zu sehen.
Hier in Viverone legt auch ein kleiner Katamaran ab, der Seerundfahrten anbietet.

 

Hinter Viverone Richtung Ausgangspunkt unserer Tour wird es etwas ruhiger, allerdings sind an der Südostseite des Sees eine Wasserskischule und diverse Motorboot-Weften mit dazugehörenden Slipanlagen. Also Vorsicht, hier kann es spontan Verkehr und damit Wellen geben.

Nach knapp 9 km und 2 Stunden haben wir die Seeumrundung beendet. Leider war es, trotz strahlender Sonne, diesig, so dass wir die nahen Alpen nicht sehen konnten. Jetzt trocknen die Boards auf dem großen Parkplatz und wir werden erst morgen weiter Richtung Frankreich ziehen.

 

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