Rothsee – Kleinod neben der Autobahn

Den Rothsee mal nicht links liegen gelassen

Immer wieder sind wir am Rothsee südlich von Nürnberg vorbei gefahren. Auf der A9 passiert man den See in wenigen 100-Metern Abstand – eigentlich schade. Der See lädt förmlich zu einem kurzen Paddelstopp ein.

Wir haben den Rothsee am Anfang unserer 2017er Franken-Paddeltour kurz besucht und eine Abendrunde gedreht. Besser als im Stau zu stehen…

Ein See – zwei Teile

Der Rothsee besteht eigentlich aus zwei Teilen. Der östliche Teil, der Autobahn am nächsten gelegene, ist Naturschutzgebiet und für uns Paddler damit tabu. Der westliche Teil des Rothsees wird durch einen Straßendamm vom Ostteil abgetrennt. Hier im westlichen Seeteil kann man nach Herzenslust Paddeln. Lediglich das sogenannte „Nordwest-Ufer“ wird durch Bojen als Schutzzone markiert und ist damit auch wieder für uns tabu.

Wir parken unseren Paddelbus auf dem Parkplatz P5 bei Birkach. 2017 kostet die Tageskarte (gültig von 8 – 18 Uhr) 3,- €, das 2h Ticket 1,50 €. Vom Parkplatz fahren wir die Boards mit unserem Bootswagen runter zum See. Ein eindeutiger Einstieg ist nicht vorhanden und so setzten wir direkt an der Wiese ein. Eine Runde um den See herum sind knapp 5 km.

Am Südende des Rothsees befindet sich das großes Badegelände Heuberg mit großem Parkplatz und Wohnmobilstellplatz (12 h kosten 2017 4,- €). Hinter dem Damm können wir vom Board aus die Flußkreuzfahrer auf dem Main-Donau-Kanal sehen. Hier verleiht auch die Segelschule Rothsee SUPs.

Entlang der Schutzzone Nordwest-Ufer paddeln wir zum Ausgangspunkt zurück. Unser Fazit: der Rothsee ist nicht nur zum Paddel-Stopp-Over nahe der A9 absolut empfehlenswert.

Unser nächster Stopp: Bamberg und der obere Main.

 

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